Anna braucht unsere Hilfe

Juan, unser Webseitenbeauftragter des Tanzzentrum Allgäu, bittet um unsere Hilfe für seine Tochter Anna:

Ein Freund und Unterstützer für Anna:

Anna ist ein 11-jähriges Mädchen, das mit ihren Eltern Martina, Juan und ihren zwei Geschwistern Emma und Martin in Bayern wohnt.

Im Alter von 8 Jahren wurden bei Anna eine Autismus Spektrum Störung, hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens und sonstige emotionale Störungen des Kindesalters mit einer Überängstlichkeit festgestellt. Anna kam als gesundes Mädchen zu Welt. Anfangs hat sie sich nicht von ihrer großen Schwester oder anderen Kindern unterschieden. Jedoch schon als Kleinkind merkte man, dass sie im sozialen und emotionalen Bereich anders als Kinder in ihrem Alter war. Sie war viel an ihre Mutter gebunden und jede noch so kleine Veränderung hat sie aus der Bahn geworfen.

Mit dem Eintritt in den Kindergarten verstärkten sich diese Symptome. In ihrem ersten Jahr kommunizierte sie mit niemandem und schon Kleinigkeiten brachten sie aus der Fassung. Deswegen schrie und weinte sie viel. Angebote und Alltagsabläufe bereiten ihr große Probleme. Beim Wechseln zwischen verschiedenen Beschäftigungen hat sie sich extrem schwergetan und es hat lange gedauert, bis sie sich beruhigt hatte. Sie spielte nicht mit anderen Kindern. Sie war stets alleine.

Aus der Ferne beobachtete sie die Kinder, wie sie zusammenspielten. Sie hat es nicht geschafft den Kontakt aufzunehmen und wirklich ein Teil der Gruppe zu werden. Das machte Ihre Eltern sehr traurig. In der Schule setzte sich „dieses Verhalten“ fort. Sie war oft von allen neuen Impulsen überfordert, so dass sie die ganze Klasse mit ihrem Verhalten störte, weswegen sie oft abgeholt werden musste, da sie sich nicht beruhigen konnte. Oft bekommt sie inzwischen bei solchen Situationen Melt-Downs. Auch Einkaufen, Arztbesuche oder Ausflüge sind mit Anna sehr schwierige Unternehmungen. Zu viele Reizüberflutungen, Annas Unsicherheit bei Menschenmengen und natürlich die jeweils fremde Umgebung stellen Anna und ihr Umfeld vor große Herausforderungen. Anna liebt die Natur und alles was damit zu tun hat. Sie besucht gerne Museen, macht Spaziergänge in Wäldern und Wildparks.

So lange nicht viele Menschen sich dort befinden fühlt sie sich gut, aber sofort, wenn sie sich in eine große Menschenmenge befindet, stresst es sie und am liebsten würde sie sich verstecken oder nach Hause gehen. Um Anna in ihrer weiteren Entwicklung und auf dem Weg zu immer mehr Selbständigkeit besser unterstützen und begleiten zu können, könnte ein Autismus-Begleithund helfen. Dieser begleitet sie zur Schule, beruhigt sie in kritischen Situationen, kann ihr die nötige Sicherheit und Stabilität geben, um für Anna und ihr jeweiliges Umfeld bessere Voraussetzungen für einen harmonischen Ablauf des Tagesgeschehens zu ermöglichen. Vor allem soll der Hund ihr in Menschenmengen oder in einer fremden Umgebung Sicherheit geben und sie an einen ruhigen und sicheren Ort führen. Bei zu großer Reizüberflutung wird er ihr Nähe und Geborgenheit geben, sie so wieder beruhigen und ihr die innere Ruhe zurück bringen.

Erwähnen sollte man noch, dass Anna in Situationen, wo sie ihr Verhalten nicht oder nur schlecht steuern kann, oftmals davonläuft oder sich irgendwo einfach versteckt. Der Autismus-Begleithund könnte das verhindern oder bei der Suche nach Anna behilflich sein, wenn ein Versteck ihre Zuflucht geworden ist.

Über Berichte aus dem Internet fand die Familie Kontakt zum Verein Patronus-Assistenzhunde e.V. In ihm habt sie einen sehr erfahrenen Partner. Durch die lange Ausbildungszeit und perfekte Eignung für diese spezielle Aufgabe kostet ein solcher Hund bis zu 28.000 EUR. Eine Summe, die die Familie alleine nicht aufbringen könnte.

Daher bitten wir Sie von ganzem Herzen um Ihre Unterstützung. Spenden auch Sie an den Verein Patronus-Assistenzhunde e.V. mit dem Verwendungszweck „Anna“ und erfüllen Anna ihren Herzenswunsch – einen Freund, der immer für sie da ist!

Weitere Informationen und wie Ihr Anna helfen könnt, findet Ihr im Schreiben.

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